Reglement

1. Allgemeines

(1) Die Craft BIKE Transalp powered by Sigma 2014 („Veranstaltung“) ist eine Veranstaltung der Delius Klasing Verlags GmbH („Veranstalter“). Die Veranstaltung besteht aus 7 Einzeletappen („Etappen“).

(2) Das vorliegende Reglement regelt für jeden Teilnehmer an der Veranstaltung („Teilnehmer“) verbindlich die Bedingungen seiner Teilnahme. Voraussetzung einer jeden Teilnahme ist die uneingeschränkte Anerkennung des vorliegenden Reglements.

(3) Der Veranstalter besitzt die uneingeschränkte Veranstaltungshoheit und ist jederzeit berechtigt, veranstaltungsrelevante Entscheidungen zu treffen, insbesondere aus sachlichen Gründen (z.B. Straßenschäden) - auch noch zeitlich kurz vor der jeweiligen Etappe - die Strecke zu ändern, die Distanz der Strecke im angemessenen Umfang zu verlängern oder zu verkürzen.

(4) Anweisungen des Veranstaltungspersonals und von uniformierten Einsatzkräften (Polizei, Feuerwehr, THW) ist unverzüglich uneingeschränkt Folge zu leisten. Bei Nichtbefolgung ist der Veranstalter berechtigt, gegen den betreffenden Teilnehmer Strafen zu verhängen (siehe Punkt 19 „Sanktionen“ dieses Reglements). „Veranstaltungspersonal“ und damit im Namen des Veranstalters weisungsbefugt sind sämtliche vom Veranstalter entsprechend kenntlich gemachte Personen (z.B. Streckenposten, Marshalls).

(5) Der Veranstalter behält sich die Möglichkeit vor, weitere Fahrer, insbesondere diejenigen, die in der offiziellen UCI-Weltrangliste/XC-Format, unter den Top 10 bei den Männern bzw. Top 5 bei den Damen platziert sind, einzuladen.

2. Teilnahmeberechtigung - Gesundheit

(1) Teilnahmeberechtigt sind Hobby-, Freizeit- und Amateurradsportler sowie Profis.

(2) Teilnahmeberechtigt sind Frauen und Männer.

(3) Teilnahmeberechtigt sind ausschließlich Teams bestehend aus zwei (2) teilnahmeberechtigten Teilnehmern („Team“). Eine Teilnahme als Einzelstarter ist ausgeschlossen.

(4) Das Mindestalter der Teilnehmer bei Veranstaltungsbeginn beträgt 18 Jahre.

(5) Teilnahmeberechtigt sind ausschließlich Personen, deren allgemeiner Gesundheitszustand eine Teilnahme an der Veranstaltung zulässt. Der Veranstalter rät dringend, unmittelbar vor der Teilnahme an der Veranstaltung eine Gesundheitsprüfung von einem Fachmediziner durchführen zu lassen. Der Veranstalter ist jederzeit berechtigt, selbst den Gesundheitszustand der Teilnehmer von einem Fachmediziner begutachten zu lassen, und wenn dieser begründete Bedenken hinsichtlich des Gesundheitszustandes äußert, den betreffenden Teilnehmer von der Etappe oder der gesamten Veranstaltung (bzw. der Fortsetzung) auszuschließen, ohne dass dem Teilnehmer daraus Rechte erwachsen.

(6) Teilnahmevoraussetzung im Hinblick auf jeden Teilnehmer ist das Vorliegen der Teilnahmebestätigung (siehe Allgemeine Veranstaltungsbedingungen) sowie die unterzeichnete Haftungserklärung (wird ca. zwei Wochen vor der Veranstaltung per E-Mail zugeschickt) im Original.

(7) Von der Teilnahme ausgeschlossen sind Personen, gegen die eine Sperre des BDR oder Verbände anderer Länder vorliegt.

3. Ausrüstung

(1) Bei der Veranstaltung sind ausschließlich Mountainbikes zugelassen. Jeder Teilnehmer stellt sicher, dass sein Fahrrad zu jeder Zeit uneingeschränkt funktionstüchtig und in einwandfreiem Zustand ist, insbesondere keinerlei Gefahren für sich und/oder Dritte von dem Fahrrad ausgehen, dies gilt insbesondere im Hinblick auf die Bremsen und anderer sicherheitsrelevanter Bauteile. Der Veranstalter rät dringend, das Fahrrad unmittelbar vor der Teilnahme an der Veranstaltung von einem Fachmann auf Funktionstüchtigkeit/Sicherheit prüfen zu lassen.

(2) Es besteht während der gesamten Veranstaltung jederzeit ausnahmslos Helmpflicht. Jeder Teilnehmer stellt sicher, dass sein Helm zu jeder Zeit in einwandfreiem Zustand, insbesondere unbeschädigt und der anerkannten DIN-Norm 33954, der SNEL- und/oder ANSI-Norm entspricht und der Kopfgröße des Teilnehmers angepasst ist. Der Veranstalter rät dringend, Helme unmittelbar vor der Teilnahme an der Veranstaltung von einem Fachmann auf Schadensfreiheit/Sicherheit und Passform prüfen zu lassen.

(3) Bei der Veranstaltung handelt es sich um eine mehrtägige Mountainbike Veranstaltung. Jeder Teilnehmer sollte sich entsprechend ausrüsten. Dazu gehört jedenfalls Kleidung für jedes Wetter und Erste-Hilfe-Ausrüstung. Empfohlen wird das Mitführen von Werkzeug und Material.

(4) Der Veranstalter behält sich vor, den Einsatz bestimmter Ausrüstungsgegenstände aus sachlichen Gründen zu untersagen. Derzeit ist insbesondere das nachfolgend aufgelistete Material ausdrücklich nicht zugelassen:

  • Packtaschen und Fahrradanhänger aller Art
  • Flaschenhalter hinter dem Sattel
  • Trinkflaschen aus nicht verformbaren Materialien wie Glas, Aluminium, etc.
  • E-Bikes
  • Tandem

(5) Der Veranstalter ist jederzeit berechtigt, die Fahrräder/Ausrüstung von einem Fachmann prüfen zu lassen. Stellt dieser Verstöße gegen die vorstehend in dieser Ziffer 3 des Reglements definierten Anforderungen fest, ist der Veranstalter berechtigt, den betreffenden Teilnehmer bis zur Beseitigung der festgestellten Verstöße von der Veranstaltung (bzw. der Fortsetzung) auszuschließen, ohne dass dem Teilnehmer daraus Rechte erwachsen. 

4. Start

(1) Die offizielle Startzeit der einzelnen Etappen bestimmt der Veranstalter.

(2) Die Startaufstellung beginnt jeweils 45 Minuten vor dem offiziellen Start einer jeden Etappe. Das tägliche Briefing für alle Teilnehmer durch die Rennleitung beginnt 15 Minuten vor dem offiziellen Start.

(3) Der Start ist jeden Tag bis maximal 15 Minuten nach dem offiziellen Start geöffnet. Teilnehmer die bis zu 15 Minuten nach dem offiziellen Start starten, werden ab der offiziellen Startzeit gewertet. Für Teilnehmer, die später als 15 Minuten nach der offiziellen Startzeit losfahren, gilt Folgendes:

  • Der Teilnehmer fließt automatisch mit der Strafzeit (siehe Ziffer 14) in die Wertung ein.
  • Die Etappe gilt als vom Teilnehmer nicht beendet.
  • Sollte der Teilnehmer die Etappe dennoch fahren, so tut er dies außerhalb der Veranstaltung und auf eigene Gefahr.

(4) Auf der ersten Etappe erfolgt die Startaufstellung nach Startnummern, die vom Veranstalter vergeben werden. Ab der zweiten Etappe stellen sich die Teams nach Platzierung in der Gesamtwertung in Startsektoren auf. Teams starten gemeinsam, d.h. die beiden Teilnehmer haben den gleichen Startplatz.

(5) In allen Etappen erfolgt der Start im ersten Startsektor mit einer Blockstartzeit, d.h. dass alle Teilnehmer im ersten Startsektor dieselbe Startzeit haben. In den übrigen Startsektoren wird mit einer Nettostartzeit gestartet.

(6) Der Veranstalter behält sich vor, bei einzelnen Etappen einen sog. „Neutralisierten Start“ durchzuführen. Ein Neutralisierter Start wird von der Rennleitung vorher beim Briefing angekündigt und durch ein rotes Licht oder eine rote Flagge auf dem Dach des Rennleiterfahrzeugs signalisiert. Es gilt dann Folgendes:

  • Nach der üblichen Startaufstellung erfolgt der Startschuss und das Fahrerfeld wird kontrolliert von einem Rennleiterfahrzeug geführt. Kein Teilnehmer darf das Rennleiterfahrzeug überholen.
  • Das Rennleiterfahrzeug entscheidet, wann die Etappe freigegeben wird. Die Freigabe erfolgt durch Setzen eines grünen Lichts oder einer grünen Flagge auf dem Dach des Rennleiterfahrzeugs.
  • Das Rennleiterfahrzeug wird sich auch nach Freigabe bemühen, vor den Spitzenfahrern zu bleiben. Sollte das aufgrund der Verkehrssituation nicht möglich sein, dürfen die Fahrer bei grünem Licht/grüner Flagge auf dem Dach das Rennleiterfahrzeug überholen. Sie werden dann von einem vorausfahrenden Motorradfahrer geleitet.

5. Wichtige Verhaltensregeln während der Veranstaltung

Die Veranstaltung findet auf öffentlichen und nicht gesperrten Straßen statt, so dass insbesondere die folgenden wichtigen Grundregeln bei der Teilnahme einzuhalten sind:

  • Die Teilnehmer müssen sich jederzeit unbedingt an die Straßenverkehrsregeln des jeweiligen Landes halten.
  • Die Teilnahme erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht. Unübersichtliche Streckenteile sind vorsichtig zu befahren, in Abfahrten ist sich unbedingt bremsbereit zu halten, und es ist mit entgegenkommenden Fahrzeugen zu rechnen.
  • Teilnehmer haben sich so zu verhalten, dass kein anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.
  • Alle Teilnehmer müssen während der gesamten Veranstaltung auf der rechten Straßenseite (dort möglichst rechts) fahren. Kurvenschneiden ist nicht erlaubt. Es ist mit überholenden Fahrzeugen von hinten zu rechnen.
  • Es besteht während der gesamten Veranstaltung jederzeit ausnahmslos absolute Helmpflicht (siehe auch Materialvorgaben unter Ziffer 3 des Reglements)
  • Es ist in keinem Fall erlaubt, Dinge wegzuwerfen oder fallenzulassen, insbesondere Verpflegungsverpackungen, Flaschen oder Getränkebecher.
  • Auf der Strecke sind mitfahrende Begleitfahrzeuge nicht erlaubt. Im Hauptfeld der Etappen ist das Fahren mit Fahrzeugen zwischen den offiziellen Autos, d.h. dem Führungsfahrzeug (Inizio Gara) und dem Schlussfahrzeug (Fine Gara), strengstens untersagt.
  • Die beiden Teilnehmer eines Teams dürfen sich im Rahmen der Straßenverkehrsordnung gegenseitig unterstützen. Mechanische Verbindungen zwischen den beiden Fahrrädern (Zugleinen oder ähnliches) sind jedoch nicht erlaubt.
  • Hilfe von externen Dritten (d.h. anderen als Teammitgliedern) ist ausgeschlossen, insbesondere Schieben, Ziehen und Windschattenfahren durch externe Dritte oder Begleitfahrzeuge. Ausgenommen sind hiervon nur das Reichen von Verpflegung, Getränken, Kleidungsstücken oder Ersatzteilen durch am Straßenrand stehende Begleiter.
  • Langsamere Teilnehmer müssen Überholenden unverzüglich den Weg freimachen.
  • An geschlossenen Bahnübergängen ist ab Aufleuchten der roten Ampeln das Überfahren verboten. Es erfolgt keine Zeitgutschrift, wenn Teilnehmer von geschlossenen Bahnübergängen aufgehalten werden.
  • Defekte muss jeder Teilnehmer generell neben der Strecke beheben, ohne die anderen Teilnehmer zu behindern.
  • Beim Zielspurt ist ein Spurwechsel nicht erlaubt.

6. Startnummern, Leadertrikot und Teilnehmerausweis

(1) Jeder Teilnehmer ist verpflichtet, während der gesamten Veranstaltung seine Startnummern (die beiden Teilnehmer eines Teams haben die gleichen Startnummern) jederzeit gut sichtbar am Rad (Lenker) und am Körper (auf dem Rücken) tragen. Die Werbung auf den Startnummern darf nicht verdeckt oder sonst unkenntlich gemacht werden.

(2) Die Gesamtbesten jeder Kategorie müssen während der gesamten Veranstaltung die vom Veranstalter gestellten Leadertrikots tragen.

(3) Jeder Teilnehmer muss während der gesamten Veranstaltung seinen Teilnehmerausweis bei sich führen.

7. Transponder

(1) Jeder Teilnehmer erhält bei der Akkreditierung am Startort einen Transponder.

(2) Der Transponder dient der individuellen Fahrzeiterfassung.

(3) Der Teilnehmer trägt dafür Sorge, dass er diesen Transponder während der gesamten Veranstaltung vorschriftsmäßig am Mountainbike montiert oder am Körper bei sich führt. Andernfalls kann die Fahrzeiterfassung und folglich die Wertung nicht erfolgen, und es gilt Folgendes:

  • Der betreffende Teilnehmer fließt automatisch mit der Strafzeit (siehe Ziffer 14) in die Wertung ein.
  • Die Etappe gilt als vom Teilnehmer nicht beendet.

(4) Der Transponder ist von jedem Teilnehmer im Zielbereich der letzten Etappe an der entsprechend gekennzeichneten Stelle abzugeben. Der Empfang wird dort schriftlich bestätigt. Die Rückgabebestätigung ist zwecks Nachweises vom Teilnehmer aufzubewahren.

8. Verpflegung und Getränke

(1) Jeder Teilnehmer ist während der Etappen für Verpflegung und Getränke selbst verantwortlich.

(2) Der Veranstalter wird an den Verpflegungsstellen für angemessen ausreichende Verpflegung sorgen, solange der Vorrat reicht. Eine Garantie für die Verfügbarkeit von Verpflegung und Getränken übernimmt der Veranstalter jedoch nicht.

(3) Diese Verpflegungszonen werden frühzeitig durch aufgestellte Entfernungsschilder angezeigt. Zur Verpflegungsaufnahme muss jeder Teilnehmer ein deutliches Handzeichen geben, sich rechts einordnen und anschließend vorsichtig in die Verpflegungszone einfahren, bevor er dort endgültig zum Stand kommt.

(4) Eine Versorgung der Teilnehmer aus Begleitfahrzeugen ist nicht erlaubt, wohl aber das Reichen von Verpflegung, Getränken, Kleidungsstücken oder Ersatzteilen durch am Straßenrand stehende Begleiter. Andere Teilnehmer dürfen dabei keinesfalls behindert werden; für Verstöße der Begleiter ist der begünstigte Teilnehmer verantwortlich.

(5) Die Teilnehmer verpflichten sich, keinerlei Abfälle zu hinterlassen, um die Umwelt nicht zu beeinträchtigen.

9. Technischer Service

(1) Die Sponsoren und Servicepartner bieten vor dem Start, während der Etappen und nach dem Ziel einen technischen Service für die Fahrräder an.

(2) Die Marshalls und Labestationen auf der Strecke werden in begrenzter Anzahl mit Fahrradschläuchen und Reparatursets ausgerüstet sein.  

(3) Einstell- und Wartungsarbeiten sind kostenlos. Pflegearbeiten werden generell nicht übernommen. Ersatzteile sowie umfangreichere Reparaturarbeiten müssen die Teilnehmer – gegebenenfalls nach der Etappe - selbst bezahlen. Vertrags- und Ansprechpartner sind insoweit ausschließlich der betreffende Sponsor bzw. Servicepartner.

(4) Ein Anspruch der Teilnehmer auf die in dieser Ziffer 9 genannten technischen Serviceleistungen besteht nicht.

10. Kontrollstellen und Mindestgeschwindigkeiten

(1) Der Veranstalter behält sich vor, auf jeder Etappe Kontrollstellen einzurichten und Mindestdurchfahrtszeiten festzulegen. Die Mindestdurchfahrtszeiten sind unter anderem abhängig von der Rennlänge sowie der Topographie der jeweiligen Etappe.

(2) Für Teilnehmer, die Kontrollstellen nicht passieren und/oder die Mindestdurchfahrtszeiten an den Messpunkten nicht erreichen, gilt Folgendes:

  • Der Teilnehmer fließt automatisch mit der Strafzeit (siehe Ziffer 14) in die Wertung ein.
  • Die Etappe gilt als vom Teilnehmer nicht beendet.
  • Sollte der Teilnehmer die Etappe dennoch fortsetzen, so tut er dies außerhalb der Veranstaltung und auf eigene Gefahr.

11. Besenwagen

(1) Hinter dem letzten Teilnehmer fährt ein sog. Besenwagen. Der Besenwagen nimmt wegen Erschöpfung oder Defektes liegen gebliebene Teilnehmer auf und transportiert sie bis zum Ziel.

(2) Bei Überfüllung des Besenwagens wird sich die Rennleitung bemühen, andere Transportmöglichkeiten zu organisieren.

(3) Der Besenwagen bleibt bis zum Ziel hinter dem letzten Teilnehmer, der sich noch innerhalb Mindestdurchfahrtszeiten an den Messpunkten bewegt.

12. Marshalls und Streckenposten

(1) Die Einhaltung des vorliegenden Reglements wird während aller Etappen von entsprechend gekennzeichneten Streckenposten und sog. Marshalls überwacht.

(2) Die Marshalls und Streckenposten sind befugt, bei Verstößen gegen das Reglement unmittelbar Sanktionen zu verhängen und zu vollstrecken. Die Sanktionen umfassen Verwarnungen sowie (bei gravierenden Verstößen) den sofortigen Ausschluss von der Veranstaltung (siehe Ziffer 19 des Reglements). Die Auswahl der Sanktion erfolgt durch die Marshalls und Streckenposten nach pflichtgemäßem Ermessen.

(3) Den Weisungen der Marshalls und Streckenposten ist in jedem Fall sofort uneingeschränkt Folge zu leisten, ggf. sogar die Etappe sogar sofort abzubrechen. Gegen die von den Marshalls getroffenen Sanktionen kann erst nach Etappenende Protest eingelegt werden (vgl. Ziffer 18 des Reglements).  

(4) Darüber hinaus wird jeder Verstoß (gleich, ob von sanktioniert oder nicht) von den Marshalls und Streckenposten der Rennleitung gemeldet, die den Verstoß der Jury zur Prüfung vorlegt.

13. Ziel

(1) An jedem Etappenziel müssen die Teilnehmer die Kontaktschleifen im Boden überfahren.

(2) Die beiden Teilnehmer eines Teams müssen nicht gemeinsam im Ziel einfahren. Als Zeit gewertet wird allerdings ausschließlich die Zeit des langsameren Teilnehmers eines Teams.

(3) Eine Zeitmessung erfolgt nur bis zum offiziellen Zielschluss. Der offizielle Zielschluss wird vom Veranstalter festgelegt. Der Veranstalter behält sich vor, insbesondere aus sachlichen Gründen – wie Witterungsbedingen o.ä., den Zielschluss zeitlich nach hinten zu verlegen.

(4) Für Teilnehmer, die die Kontaktschleifen im Boden nicht überfahren oder nach dem offiziellen Zielschluss im Ziel einfahren, gilt Folgendes:

  • Der Teilnehmer fließt automatisch mit der Strafzeit (siehe Ziffer 14) in die Wertung ein.
  • Die Etappe gilt als vom Teilnehmer nicht beendet.

14. Gesamtwertung

(1) Es findet ausschließlich eine Teamwertung statt. Eine Einzelwertung erfolgt nicht.

(2) In die Teamwertung fließt nach einer jeden Etappe jeweils nur die Zeit (ggf. Strafzeit) des langsameren Teilnehmers eines Teams ein („Teamzeit“). Die jeweiligen Teamzeiten eines Teams werden im Rahmen der Gesamtwertung zu einer Gesamtzeit addiert („Gesamtzeit“).

(3) In der Gesamtwertung wird zwischen 5 Kategorien („Kategorien“) unterschieden. Es gewinnt jeweils das Team, das in seiner Kategorie die geringste Tourzeit erzielt:

  1. Herren
  2. Damen
  3. Mixed (Teams bestehend aus einem Teilnehmer und einer Teilnehmerin)
  4. Masters (Herren; Addition des Alters beider Teilnehmer muss zusammen 80 Jahre und älter ergeben)
  5. Grand Masters (Herren; Addition des Alters beider Teilnehmer muss zusammen 100 Jahre und älter)

Stichtag für die Bestimmung der Altersgruppe ist jeweils der Tag der ersten Etappe. Es werden immer nur die vollen Lebensjahre am Stichtag addiert, es ist somit egal ob ein Teilnehmer auf den Tag genau 40 Jahre oder 40 Jahre 11 Monate und 29 Tage alt ist. In der Addition werden in beiden Fällen volle 40 Jahre zugrunde gelegt.

(4) Bei der BIKE Transalp wird ein Preisgeld in allen Kategorien ausgeschüttet. Die Verteilung erfolgt in der Gesamt-wertung an die jeweils drei besten Einzelfahrer jeder Kategorie. Bei Nichtabholung vor Ort fällt der Betrag einem wohltätigen Zweck zu Gute.

(5) Soweit ein Teilnehmer nach dem vorliegenden Reglement mit der „Strafzeit“ gewertet wird, meint dies die maxi-male Fahrzeit (Startschuss bis zum offiziellen Zielschluss) zuzüglich einer Zeitstrafe von 60 Minuten.

15. U23-Wertung

In die U23-Wertung fallen alle Fahrer, die am Starttag der BIKE Transalp unter 23 Jahre sind. Dabei handelt es sich um eine Einzelwertung, keine Teamwertung. Allerdings muss jede Etappe im Team beendet werden. Gewertet werden nur die Teilnehmer die alle Etappen regulär beenden.

16. Bergwertung

Die Bergwertung wird auf jeder Etappe in einem kurzen Bergsprint von rund 100 Höhenmetern ausgefahren. Die Bergwertung ist eine Einzelwertung, das heißt, jeder Fahrer kann sich unabhängig von seinem Teampartner auf dieser kurzen Sprintstrecke beweisen. Nach der Sprintprüfung sind die Teampartner aufgefordert, sich wieder im Team zu-sammenzufinden. Sieger der Bergwertung ist der Fahrer mit der schnellsten Zeit. Sieger der Gesamt-Bergwertung ist der Fahrer mit der schnellsten Gesamtzeit (Summe der sieben Tageszeiten). Gewertet werden nur die Teilnehmer die alle Etappen regulär beenden.

17. Endurowertung

Die Endurowertung wird auf jeder Etappe auf einem kurzen, fahrtechnisch anspruchsvollen Teilabschnitt abgenommen, der aus Abfahrt und Anstieg bestehen kann. Die Endurowertung ist eine Einzelwertung, das heißt, jeder Fahrer kann sich unabhängig von seinem Teampartner auf dieser kurzen Sprintstrecke beweisen. Nach der Sprintprüfung sind die Teampartner aufgefordert, sich wieder im Team zusammenzufinden. Sieger der Endurowertung ist der Fahrer mit der schnellsten Zeit. Sieger der Gesamt-Endurowertung ist der Fahrer mit der schnellsten Gesamtzeit (Summe der sieben Tageszeiten).
Gewertet werden nur die Teilnehmer die alle Etappen regulär beenden.

18. Vorzeitiges Beenden einer Etappe oder der gesamten Veranstaltung

(1) Teams oder einzelne Teilnehmer, die Etappen vorzeitig beenden, müssen sich unverzüglich beim Veranstalter vor Ort (Race Office oder Kontrollstelle) oder bei der auf dem Teilnehmerausweis angegebenen Notrufnummer vom Race Office abmelden. Für Teams oder Teilnehmer, die sich nicht beim Race Office und den Kontrollstellen oder der hierfür angegebenen Telefonnummer abmelden, wird der Veranstalter eine Suchaktion auf Kosten des/der Teilnehmer/s einleiten.

(2) Teilnehmer, die sich vom Besenwagen aufnehmen lassen, werden vom Veranstaltungspersonal automatisch abgemeldet. Gleiches gilt für die Teilnehmer, die die Mindestdurchfahrtszeiten nicht erzielen; insoweit wird das Race Office gleichzeitig darüber informiert, ob der betreffende Teilnehmer vom Besenwagen aufgenommen wurde (bzw. anderweitig transportiert werden muss) oder der Teilnehmer sich entschieden hat, die Etappe auf eigene Gefahr außerhalb der Veranstaltung zu beenden.

(3) Wer die gesamte Veranstaltung vorzeitig beenden möchte, muss sich ebenfalls im Race Office abmelden, den Transponder abgeben und gegebenenfalls die gebuchten Zimmer stornieren. Für den Rücktransport ist jeder selbst verantwortlich. Die lokalen Tourismusbüros sind gerne dabei behilflich.

19. Finisher

Jeder Finisher erhält nach Veranstaltungsende ein sog. Finisher-Trikot. „Finisher“ ist, alle sieben (7) Etappen dem Reglement entsprechend beendet. Die bei der Anmeldung angegebene Größe für das Finisher-Trikot ist verbindlich.

20. Doping

(1) Jede Form des Dopings ist strikt untersagt. Als Doping gilt alles, was nach dem bei Veranstaltungsbeginn geltenden WADA-Code (www.wada-ama.org) als Doping gilt.

(2) Der Veranstalter ist berechtigt, vor der Veranstaltung (im Rahmen der Akkreditierung) Dopingkontrollen durchzuführen. Dies beinhaltet auch Blutentnahmen, vorausgesetzt diese wird durch einen zugelassen Arzt durchgeführt. Die Kontrollen werden durch ein entsprechend qualifiziertes Labor durchgeführt.

(3) Jeder Dopingverstoß führt ausnahmslos zum sofortigen Ausschluss des Teilnehmers, ohne dass dem Teilnehmer insoweit Rechte erwachsen. Als Dopingverstoß gilt bereits ein positiver Dopingbefund des prüfenden Labors; einer sog. B-Probe bedarf es nicht.

(4) Teilnehmer, die sich den Dopingkontrollen des Veranstalters verweigern, werden von der Veranstaltung ausgeschlossen, ohne dass dem Teilnehmer insoweit Rechte erwachsen.

(5) Weitergehende Rechte des Veranstalters im Zusammenhang mit Dopingverstößen des Teilnehmers bleiben vorbehalten.

21. Jury und Protest

(1) Der Veranstalter setzt anlässlich einer jeden Veranstaltung eine Jury ein („Jury“). Die Jury besteht aus drei (3) frei vom Veranstalter bestimmten Mitgliedern (in der Regel Rennleiter, Organisationsleiter, Leiter der Zeitnahme).

(2) Die Jury entscheidet über ihr vom Veranstaltungspersonal (z.B. Streckenposten, Marshalls, Streckenposten) mitgeteilte Regelverstöße und Proteste. „Proteste“ sind von Teilnehmern mitgeteilte Regelverstöße anderer Teams oder Beschwerden von Teilnehmern gegen die Maßnahmen (z.B. Sanktionen) des Veranstaltungspersonals. Proteste sind bis spätestens eine (1) Stunde nach Zielschluss im Rennbüro einzulegen und ggf. unter Benennung von Beweismitteln (z.B. Zeugen) schriftlich zu begründen. Die Protestgebühr beträgt 50 € und ist mit Einlegung des Protests zu zahlen. Die Protestgebühr verbleibt bei verlorenem Protest beim Veranstalter und wird ansonsten unmittelbar erstattet.

(3) Die Jury berät und entscheidet über mitgeteilte Regelverstöße und Proteste unter Berücksichtigung aller entscheidungserheblichen Umstände. Die Entscheidung, insbesondere die Verhängung von Sanktionen, erfolgt durch die Jury im pflichtgemäßen Ermessen. Dabei ist die Jury berechtigt, bereits verhängte Sanktionen zu verschärfen oder bereits verhängte Sanktionen zu ersetzen oder durch andere Sanktionen zu ergänzen.

(4) Die Beratung der Jury erfolgt nicht öffentlich unter Ausschluss des betroffenen Teilnehmers. Die Entscheidungen der Jury sind verbindlich, Rechtsmittel gegen die Entscheidung der Jury sind ausgeschlossen.

(5) Die Entscheidung wird dem Teilnehmer bis spätestens zum nächsten Etappenstart bzw. nach Veranstaltungsende bis zur Bekanntgabe der Wertung mitgeteilt.

22. Sanktionen

(1) Die Jury ist berechtigt, bei Verstößen gegen das vorliegende Reglement Strafen zu verhängen.

(2) Teilnehmer, die bereits sanktioniert wurden, fahren für den Rest der Veranstaltung (d.h. die laufende und alle folgenden Etappen) auf „Bewährung“. Sanktionierte Teilnehmer, die nochmals eine Strafe bekommen, können unmittelbar von der Veranstaltung ausgeschlossen werden.

(3) Der folgende Strafenkatalog ist nicht abschließend. Die Jury ist berechtigt, auch andere als die nachfolgend definierten Strafen zu verhängen und/oder Regelverstöße zu sanktionieren, Die Entscheidung der Jury ob und ggf. welche Strafe mit welchem Strafmaß (z.B. Dauer der Zeitstrafe) verhängt wird, trifft die Jury im pflichtgemäßen Ermessen.

Vergehen   Strafe
Startaufstellung mit einem regelwidrigen Fahrrad, technische Mängel an Ausrüstung   Startverbot bis Behebung
Rücken- und Lenkernummern nicht erkennbar angebracht   Verwarnung
Falsche Startblockaufstellung   Verwarnung und Zeitstrafe
Gefährliche / aggressive Fahrweise   Ausschluss von der Veranstaltung
Nicht tragen bzw. Abnehmen des Helmes auf der Strecke   Ausschluss von der Veranstaltung
Absichtliche Behinderung eines Teilnehmers, grobe Unsportlichkeit   Verwarnung und Zeitstrafe
Regelwidriges Verhalten, Beleidigung, Bedrohung, unkorrektes Verhalten   Ausschluss von der Veranstaltung
Versuch, klassifiziert zu werden, ohne die gesamte Strecke absolviert zu haben   Ausschluss von der Veranstaltung
Festhalten eines Teilnehmers an einem Fahrzeug   Verwarnung und Zeitstrafe
Regelwidrige mechanische Hilfe   Verwarnung und Zeitstrafe
Doping   Ausschluss von der Veranstaltung
Nichteinhaltung der STVO   Verwarnung und Zeitstrafe bzw. Ausschluss von der Veranstaltung
Nichtbeachtung der Anweisungen der Rennleitung, Marshalls, Streckenposten etc.   Ausschluss von der Veranstaltung
Umweltverschmutzung, wegwerfen von Abfällen, Trinkflaschen etc.   Verwarnung und Zeitstrafe
Nichttragen des Leadertrikots   Verwarnung und Zeitstrafe
Teilnehmer begleitende Begleitfahrzeuge, die die Veranstaltung behindern   Verwarnung und Zeitstrafe
     

23. Bildrechte

(1) Der Veranstalter ist berechtigt, Foto- und Bewegtbildaufnahmen von den Teilnehmern im Rahmen der Veranstaltung zu erstellen bzw. erstellen zu lassen und diese - vorbehaltlich Absatz (2) - ohne jegliche zeitliche, örtliche und inhaltliche Einschränkung im TV, Internet, in Druckwerken, jedem bekannten und auch zukünftigen Medium, auch für Werbezwecke ohne zeitliche Begrenzung unentgeltlich zu verwenden, insbesondere zu veröffentlichen und/oder zu bearbeiten, d.h. ohne dass hierfür eine Vergütung/Entschädigung geleistet werden muss. Dies umfasst insbesondere das Recht, Dritten (z.B. Sponsoren der Veranstaltung) das Recht zur Nutzung einzuräumen.

(2) Ausdrücklich nicht umfasst ist die Nutzung einzelner Teilnehmer (oder einer Gruppe) in einer Art und Weise, die die betreffenden Teilnehmer in einer Art und Weise herausstellt, dass nicht mehr die Veranstaltung bzw. Veranstaltungsteilnahme, sondern die Person selbst im Vordergrund steht. Derartige Nutzungen bedürfen der vorherigen Freigabe der betroffenen Teilnehmer.

(3) Der Teilnehmer erklärt sich damit einverstanden, dass die erhobenen personenbezogenen Daten an Dritte zum Zwecke der Zeitmessung, Erstellung der Ergebnislisten sowie der Einstellung dieser Listen ins Internet weitergegeben werden.

(4) Der Teilnehmer erklärt sich mit der Veröffentlichung seines Namens, Vornamens, Geburtsjahres, Wohnorts, Teamnamens, seiner Startnummer und seiner Ergebnisse (Platzierungen und Zeiten) in allen veranstaltungsrelevanten Medien (Teilnehmerliste, Ergebnisliste etc.) einverstanden.

(5) Der Teilnehmer kann der Weitergabe und der Veröffentlichung seiner personenbezogenen Daten gegenüber dem Veranstalter schriftlich, per Telefax oder E-Mail widersprechen.

24. Haftung des Veranstalters 

(1) Die Haftung des Veranstalters ist wie folgt begrenzt:

  1. Die Haftung des Veranstalters für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer fahrlässigen oder vorsätzlichen Pflichtverletzung des Veranstalters oder eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Veranstalters beruht, ist dem Grunde und der Höhe nach unbegrenzt.
  2. Für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Veranstalters oder eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Veranstalters beruht, haftet der Veranstalter ebenfalls dem Grunde und der Höhe nach unbegrenzt.
  3. Eine Haftung für Schäden, die auf einer fahrlässigen Pflichtverletzung des Veranstalters oder eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen beruht, haftet der Veranstalter nicht, es sei denn, es handelt sich um Schäden aus der Verletzung von Kardinalpflichten. Die Haftung für Schäden aus der Verletzung von Kardinalpflichten ist jedoch höhenmäßig beschränkt auf den Ersatz des bei Vertragsschluss vorhersehbaren und vertragstypischen Schadens. „Kardinalpflichten“ sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung ich regelmäßig vertrauen darf.

(2) Der Teilnehmer wird hiermit nochmals ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der Veranstalter und/oder seine gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen nicht für Schäden haften, die nicht von ihnen zu vertreten sind. Dies gilt beispielsweise für Schäden, die durch Fehlverhalten/Fahrfehler anderer Fahrer verursacht werden oder die Tatsache, dass Teilnehmer aufgrund gesetzlicher Vorschriften und/oder behördlicher Anordnungen an einer Teilnahme ganz oder teilweise gehindert sind.

(3) Die vorliegende Haftungsbegrenzung gilt ausdrücklich auch für verloren gegangene Wertgegenstände, Bekleidungsstücke und Ausrüstungsgegenstände und Schäden an den Fahrrädern, die während des Transports entstehen.

25. Haftung des Teilnehmers und Freistellung

(1) Der Teilnehmer wird hiermit nochmals ausdrücklich darauf hingewiesen, dass er für Schäden des Veranstalters oder Dritter (z.B. anderer Fahrer), dem jeweils Geschädigten gegenüber uneingeschränkt haftet, soweit der Teilnehmer diese zu vertreten hat, d.h. dem Teilnehmer Vorsatz oder Fahrlässigkeit zur Last fällt. Der Veranstalter empfiehlt den Abschluss einer Privathaftpflichtversicherung für diese Art von Veranstaltung.

(2) Der Teilnehmer verpflichtet sich hiermit, den Veranstalter und/oder die vom Veranstalter beauftragten Dritten („Freistellungsberechtigte“) von sämtlichen Ansprüchen Dritter vollumfänglich und auf erstes Anfordern freizustellen, die diese gegen den jeweils Freistellungsberechtigten im Zusammenhang mit den vom Teilnehmer verursachten Schäden geltend machen und sämtliche in diesem Zusammenhang anfallenden Kosten (inklusive Rechtsverteidigung) zu tragen.

Stand: 10.04.2014
Wichtiger Hinweis: Alle genannten Angaben verstehen sich unter Vorbehalt.

BILDER 2014
VIDEOS 2014
MAGAZIN 2014

Ergebnisse

Trikotwertung nach Etappe 4
Men Ges.- Fahrzeit: 15:01.54,4
CENTURION VAUDE 1
Kaufmann Markus
Käß Jochen
Women Ges.- Fahrzeit: 20:11.18,8
Crazy Velo Shop Scott
Hug Cornelia
Fässler Andrea
Grand Master Ges.- Fahrzeit: 17:44.49,9
RaD.SPORT.Szene Ausseerland Racing
Zörweg Heinz
Mclean Andrew
Master Ges.- Fahrzeit: 16:43.49,4
Team AIL Trentino
Debertolis Massimo
Laner Andreas
Mixed Ges.- Fahrzeit: 17:38.29,5
Topeak Ergon Racing Team
Bigham Sally
Thomas Ben
U23 CENTURION VAUDE 3
Demuth Frank
SIGMA Vertical Ride Team SIGMA ROX ROCKY
Weisenseel Jochen
KENDA SCOTT Bike24 MTN Team1
Schön Florian

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